Die neue Taumelsiebmaschinen Generation
GKM Siebtechnik stellt vor:
Die neue Generation von Taumelsiebmaschinen in kompakter Bauweise, mit dynamischem Massenausgleich und automatischer Siebzentrierung.
Im wesentlichen wird die Bewegung der Taumelsiebmaschine mit einer natürlichen Handsiebung verglichen.
Taumelsiebmaschinen eignen sich besonders zur Absiebung von pulverförmigen Produkten in mehrere Fraktionen besonders im feinen und siebschwierigen Bereich kleiner 3 mm bis 30 Mikron.
Normalstahl sowie hochwertige Edelstahlausführungen für Lebensmittel und Pharmaprodukte sind selbstverständlich.
Falls keine Daten oder Informationen über das zu siebende Produkt vorhanden sind, sollten zunächst Versuche im Technikum von GKM durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Versuchsreihen sind die Basis für die spätere optimale Nutzung der Siebmaschine.
Das zu siebende Produkt wird zentrisch und kontinuierlich in die Maschine gefördert und verteilt sich dann gleichförmig von innen nach außen über die Siebfläche. Die feineren Partikel fallen bereits in der Mitte des Siebes durch die Maschen und die gröberen nach und nach bis hin zum Außenrand des Siebes. Das Produkt wird spiralförmig bewegt, wobei sich die Beschleunigung auf die Partikel mit steigendem Abstand von der Mitte erhöht, so dass zum Rand hin auch die Grenzkörner noch ausgesiebt werden. Das Feingut und das Grobgut wird seitlich durch Ausläufe aus der Maschine gefördert. Beim Grobgut wird in der Regel vor dem Auslaufschacht ein verstellbarer oder feststehender Abweiser platziert, der wie eine Türe das Material schneller oder langsamer vom Siebdeck laufen lässt und eine zusätzliche Einstellung der Verweilzeit erlaubt.
Bei jedem Siebdeck wiederholt sich dieser Vorgang aufs neue.
Herzstück der Maschine ist die patentierte Verstellungseinheit, mit der die Verweilzeit des Produktes auf den Sieben eingestellt wird.
Zwischen Hauptwelle und Hauptzapfen wird zunächst ein Excenter eingestellt, der zwischen 20-40 mm liegt. Dieser erzeugt eine reine horizontale Kreisbewegung des Siebkörpers. Der Drehzahlbereich liegt zwischen 170-270 min-1.
Zusätzlich wird der Siebkörper radial und tangential zur Antriebsachse geneigt und damit die dreidimensionale Siebbewegung erzeugt.
Die Maschinenbewegung kann mittels eines speziellen axial gefederten und beweglichen Kurvenschreibers aufgezeichnet und exakt vermessen werden. Die Daten können jederzeit telefonisch oder per Fax zur Kontrolle übermittelt werden. Optimale Einstellungsdaten stehen dadurch auch später immer wieder zur Verfügung.
Die folgenden Größen sind erhältlich: 600 – 1200 – 1600 – 2000 – 2400 – 2600 mm Durchmesser. Die Maschinen können mit einem Deck bis zu sechs Decks ausgerüstet und für Aufgabeleistungen von 10 kg/h bis 40 t/h je nach Produkt eingesetzt werden.
Grundvoraussetzung für den kontinuierlichen Betrieb ist es zu verhindern, dass sich die Siebmaschen zusetzen. Dafür stehen die unterschiedlichsten Siebreinigungen zur Verfügung, wie Gummibälle, rotierende Bürsten, Luftstrahldüsen oder Ultraschallunterstützung. Zur Erhöhung der Trennschärfe und der Ausbeute kann das Produkt in einer Maschine zwei oder drei Mal nachgesiebt werden.
GKM verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung und Know-how in der Verfahrens- und Siebtechnik. Den Anwendern wird somit optimale Auslegung gewährleistet.
Vorhandene Taumelsiebmaschinen mit Problemen können auf Wunsch optimiert, generalüberholt und gewartet werden. Weiterhin wird ein Siebspannservice angeboten sowie gebrauchte Siebmaschinen, Vibrations-Rundsiebe, Labor-Luftstrahlsiebe.